Erneuerbare Energie - warum steigt der Strompreis

Warum steigt der Strompreis?

Zeit online | 21.12.2015 von Alfons Frese

 

Energiewende

 

"Billiger wird der Strom sicherlich nicht"

Deutschland schaut viel zu sehr auf Ökostrom, sagt Hildegard Müller, Chefin des Energieverbandes BDEW. Die Regierung müsse jetzt über Elektroauto-Förderung entscheiden.

 

... Frage:  Die Verbraucher haben vor allem den Preis im Blick. Wird Strom 2016 teurer?

Müller:  Das kann niemand genau sagen. Ein außenpolitisches Ereignis kann sofort zu Preissprüngen bei Primärenergieträgern führen. Die Kosten für die Förderung der Erneuerbaren steigen in diesem Jahr zwar nur leicht. Aber billiger wird der Strom insgesamt sicherlich nicht.  

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manager magazin online | 18.07.2014

 

BDEW-PRÄSIDENT

Trotz EEG-Reform - Deutsche müssen sich auf weiter steigende Strompreise einstellen

Von Nils-Viktor Sorge

 

Die jüngste Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird den Strompreisanstieg nicht stoppen - davon ist BDEW-Präsident Johannes Kempmann überzeugt. Die Versorger müssten höhere Kosten für den Netzausbau und Reservekraftwerke an die Verbraucher weiterreichen.

 

Hamburg - Trotz der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) müssen sich die Deutschen auf weiter steigende Strompreise einstellen. "Es ist klar, dass Kosten auf die Kunden zukommen, für Netzausbau und die Bereitstellung von Back-up-Kraftwerken", sagte der neue Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, Johannes Kempmann, im Interview mit manager magazin online.

 

"Auf Euro und Cent kann ich es nicht beziffern, aber es geht auf jeden Fall nach oben, nicht nach unten", sagte Kempmann, der Ende Juni zum neuen Cheflobbyisten der Energiewirtschaft gewählt wurde. Allein in die regionalen Verteilernetze müssen in den nächsten zehn Jahren etwa 25 Milliarden Euro investiert werden.   >>> mehr ...

Die Energiewende kostet, bezahlen muss sie vor allem der private Verbraucher.

 

Schon jetzt ist klar: Es wird noch teurer.

Denn immer mehr Industrieunternehmen genießen großzügige Preisnachlässe oder zahlen gar nichts.

Die Möglichkeiten die sich Unternehmen bieten hinterlassen beim privaten Verbraucher der dafür zahlen muss Wut und Unverständnis.

Wenn z.B. ein Unternehmen mit Werksverträgen Lohndumping betreibt wir es mit weniger Umlage belohnt.  

Wenn ein Unternehmen selbst schmutzigen Kohlestrom produziert muss es gar keine Umlage zahlen.

 

2012 sind 734 Unternehmen subventioniert worden,

2013 sind es bereits 1.691 Unternehmen

2014 haben bereits 2.367 Unternehmen Rabatt beantragt.

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Strompreis-EEG-Umlage 2013- warum steigt der Strompreis?


In diesem Video werden die verschiedenen Maßnahmen, durch die die EEG-Umlage in den Jahren 2009 - 2012 durch die schwarz-gelbe Bundesregierung gezielt aufgebläht wurde, sowie die Widersprüchlichkeit der vollmundigen Erklärungen zur Energiewende zu den tatsächlichen Taten aufgezeigt.

 

Ergänzend hierzu werden die angewandten Kommunikationsmethoden ("agenda setting") untersucht, die dazu führen, dass bestimmte Schlagzeilen in den Medien stehen und andere nicht.

 

„Nicht die EEG-Umlage ist der Sündenbock, sondern die Bundesregierung, die rechtswidrig die Umlage aufbläht um sie politisch zu diskreditieren und abzuschaffen. Denn der Erfolg des EEG geht den etablierten Stromversorger an die wirtschaftliche Substanz.

Deshalb begrüßen wir die Einleitung des Beihilfeverfahrens durch die EU-Kommission. Das Beihilfeverfahren richtet sich nicht gegen die EEG-Umlage, sondern gegen die Ausnahme von der Umlage. Unsere Beschwerde entlastet im Erfolgsfall die Stromrechnung jeden Haushalts um rund 30 Euro im Jahr, den Mittelstand um wesentlich höhere Beträge." betont Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bund der Energieverbraucher e.V. in einer Pressemitteilung vom 05. Juni 2012